Kurzversion:

Fünf Jahre nach der Gründung des Deutschen Kanu-Verands in Hamburg wurden 1919 die ersten Deutschen Meisterschaften im Kanu-Rennsport in Leipzig ausgetragen. Die erste Meisterschaft in Hamburg fand bereits 1920 statt. Damals noch auf der Aussenalster.

Bis 1923 wurden dabei nur 4 Meistertitel in den Bootsklassen Kajak-Einer, -Zweier und Canadier-Einer und -Zweier bei den Männern über die 1000m Strecke vergeben.

Ab 1924 bis 1926 kamen die Meistertitel über 10.000 m im Faltboot-Einer, Kajak-Einer, -Zweier und Canadier-Zweier hinzu.

Ab 1935 wurde die Meisterschaft auch im Kajak -Vierer über 1000 m ausgetragen. 

1937 wurde das Programm der Deutschen Meisterschaft im Kajak -Einer und -Zweier für Frauen über die
Distanz von 500 m erweitert. Bereits vorher gab es inoffizielle Rennen, bei denen die schnellste Deutsche ermittelt wurde. Ab 1939 gab es dann auch Meisterschaften im Kajak-Vierer der Frauen. In den beiden Jahren 1937 und 1938 kam für die Männer noch die Vereinsstaffel hinzu.

Von 1944 bis 1946 gab es auf Grund des Krieges keine Meisterschaften.

Erst 1947 ließen die Besatzungsmächte wieder den Wassersport zu und es gab die erste Nachkriegsmeisterschaft, die nochmals in kurz und Langstrecke aufgeteilt war. 

Erneut wurde das Programm der Meisterschaften erweitert: Ab 1951 sind die Staffel 4x500 m,  der Kajak-Einer und Kajak-Zweier der Männer hinzugekommen.

1987 Hamburg, nach 35 Jahren wieder eine Deutsche Kanu-Rennsport Meisterschaft in der Hansestadt auf der neu gebauten Regattastrecke Hamburg-Allermöhe.

1991 Hamburg, erste gesamtdeutsche Kanu-Rennsport Meisterschaft nach der Wiedervereinigung auf der Regattabahn Hamburg Allermöhe

Die Regattastrecke Hamburg-Allermöhe wurde in den letzten Jahren durch die Freie und Hansestadt Hamburg ausgebaut. Mit neuem Zielturm und Starthäusern wurde die Regattastrecke auf den neusten technischen Stand gebracht. Auch das Leistungszentrum wurde erweitert, so das für mittelgroße Veranstaltungen die Infrastruktur gegeben ist.

 

Langversion:

Fünf Jahre nach der Gründung des Deutschen Kanu-Verands in Hamburg wurden 1919 die ersten Deutschen Meisterschaften im Kanu-Rennsport in Leipzig ausgetragen.

Es folgten in den folgenden Jahren Meisterschaften in den Städten:

1920 Hamburg
1921 Frankfurt/Main
1922 Halle
1923 Hamburg.

Bis 1923 wurden dabei nur 4 Meistertitel in den Bootsklassen Kajak-Einer, -Zweier und Canadier-Einer und -Zweier bei den Männern über die 1000m Strecke vergeben.

Ab 1924 bis 1926 kamen die Meistertitel über 10.000 m im Faltboot-Einer, Kajak-Einer, -Zweier und Canadier-Zweier hinzu. Einmalig in der Geschichte des DKV wurden Deutsche Meisterschaften im Canadier-Einer über 15.000m im Jahr 1926 ausgetragen.

Von 1924 bis 1937 wurden die sogenannte Kurzstrecke 1000 m und die Langstrecke 10000m an verschiedenen Orten ausgetragen:

1924 Hamburg; 1000 m Travemünde 10000 m
1925 Leipzig 1000 m, München 10000 m
1926 Murnau 1000 m, Staffelsee 10000 m

Ab 1927 bis 1934 entfielen die Meisterschaftsrennen im Kajak und Canadier über 10.000 m. Einen Titel gab es nur im Faltboot-Einer und -Zweier.

1927 Hamburg 1000m, Dresden 10.000m
1928 Potsdam 1000m, Regensburg 10.000m
1929 Hamburg 1000m, Kiel 10.000m
1930 Breslau 1000m, München 10.000m
1931 Duisburg 1000m, Düsseldorf 10.000m
1932 Frankfurt 1000m, Passau 10.000m 
1933 Berlin 1000m, Dresden 10.000m
1934 Hamburg 1000m , Starnberg 10.000m

Ab 1935 wurde die Langstrecke für Kajak und Canadier wieder eingeführt. Zum ersten Mal wurde eine Meisterschaft im Kajak -Vierer über 1000 m ausgetragen. Diese Bootsgattung wurde im Laufe der Jahre zum Paradeboot des DKV.

1935 Berlin 1000 m, München 10.000m
1936 Berlin 1000m und 10.000m

1937 wurde das Programm der Deutschen Meisterschaft im Kajak -Einer und -Zweier für Frauen über die Distanz von 500 m erweitert. Bereits vorher gab es inoffizielle Rennen, bei denen die schnellste Deutsche ermittelt wurde. Ab 1939 gab es dann auch Meisterschaften im Kajak-Vierer der Frauen. In den beiden Jahren 1937 und 1938 kam für die Männer noch die Vereinsstaffel hinzu.

1937 Hannover Kurzstrecken , Isar 10.000m
1938 Essen, Kurzstrecken und 10.000m
1939 Mannheim Kurzstrecken, Isar 10.000m
1940 Starnberg Kurzstrecken Isar 10.000m
1941 Bromberg Kurzstrecken, Isar 10.000m
1942 Berlin Kurzstrecken, Isar 10.000m
1943 Berlin Kurzstrecken, Isar 10.000m

Von 1944 bis 1946 gab es auf Grund des Krieges keine Meisterschaften.

Erst 1947 ließen die Besatzungsmächte wieder den Wassersport zu und es gab die erste Nachkriegsmeisterschaft, die nochmals in kurz und Langstrecke aufgeteilt war. Ob 1947 bis 1949 Sportler aus der damaligen Sowjetische Zone an den Deutschen Meisterschaften in den Westzonen teilgenommen haben ist nicht bekannt.

1947 Kurzstrecke in Duisburg und Langstrecke in Düsseldorf
1948 Wiesbaden
1949 Starnberg
1950 Hannover

Erneut wurde das Programm der Meisterschaften erweitert: Ab 1951 sind die Staffel 4x500 m,  der Kajak-Einer und Kajak-Zweier der Männer hinzugekommen.

1951 Berlin
1952 Hamburg
1953 Karlsruhe
1954 Duisburg
1955 Hannover
1956 Wiesbaden
1957 Lübeck
1958 Berlin-Gatow
1959 Essen
1960 Harras/Prien Chiemsee
1961 Hannover
1962 Mannheim
1963 Berlin-Gatow
1964 Duisburg
1965 Essen
1966 Duisburg
1967 Berlin Gatow
1968 Hannover
1969 Essen
1970 Bremen
1971 Duisburg
1972 Leistungsklasse Hannover, Jugend Wilhelmshaven
1973 München
1974 Essen
1975 Duisburg
1976 München
1977 Essen
1978 Essen
1979 Hannover
1980 München
1981 Essen
1982 Köln
1983 Essen
1984 Duisburg
1985 München
1986 Essen

1987 Hamburg, nach 35 Jahren wieder eine Deutsche Kanu-Rennsport Meisterschaft in der Hansestadt auf der neu gebauten Regattastrecke Hamburg-Allermöhe.

1988 Duisburg
1989 München
1990 Köln

1991 Hamburg, erste gesamtdeutsche Kanu-Rennsport Meisterschaft nach der Wiedervereinigung auf der Regattabahn Hamburg Allermöhe

1992 Brandenburg Jugend, Leistungsklasse Essen
1993München
1994 Duisburg (K4-Crash von Neckarsulm mit dem Siegersteg auf der Langstrecke einmaliges Ereignis.)
1995 wurden die Deutschen Kanu-Rennsport Sprintmeisterschaften über 200 m für die Leistungsklasse eingeführt. Die erste Veranstaltung fand in Hannover auf dem Maschsee statt. Ab 1998 wurde diese Veranstaltung in die Deutsche Kanu-Rennsport Meisterschaft integriert.

1995 Brandenburg
1996 Hamburg
1997 München 3. Sprint in Brandenburg
1998 Köln
1999 Duisburg
2000 München
2001 Brandenburg
2002 Hamburg
2003 Duisburg
2004 München
2005 Köln
2006 Brandenburg
2007 Hamburg
2008 München
2009 Brandenburg
2010 Köln
2011 München
2012 Brandenburg
2013 Köln
2014 Hamburg

Die Regattastrecke Hamburg-Allermöhe wurde durch die Freie und Hansestadt Hamburg ausgebaut. Mit neuem Zielturm und Starthäusern wurde die Regattastrecke auf den neusten technischen Stand gebracht. Auch das Leistungszentrum wurde erweitert, so das für mittelgroße Veranstaltungen die Infrastruktur gegeben ist.

 

Über Hamburg:

Mehr als 1300 Stiftungen haben ihren Sitz in Hamburg. Damit ist die Hansestadt Spitzenreiter.

Schon gewusst?

Die Baulänge von 520cm für die Einer und früher auch den C2 ergab sich durch die maximale Transportlänge der Deutschen Reichsbahn.